Waldtage

 

Der Wald: lebendig, kraftvoll und intensiv. Die Schülerinnen und Schüler der 6a sind zunächst recht skeptisch. Wir gehen in den Wald? Was sollen wir denn da machen? Ist das nicht langweilig? Wie lange müssen wir denn dableiben? Nun ja, eine Abwechslung zum Unterricht im Klassenzimmer ist es allemal. Also ist´s schon mal nicht ganz schlecht. Bleibt noch die Frage nach dem Wetter, es ist Regen angesagt. Auf jedes Wetter vorbereitet machen sich schließlich alle auf den Weg ins Waldklassenzimmer und siehe da, schon nach kurzer Zeit schwindet jede Skepsis. Der Wald und eine tolle Waldpädagogin wirken schneller als gedacht. Bald ist keine Herausforderung mehr zu groß: Da wird in Teams geschleppt, Material gesammelt, gebaut, probiert, verworfen, diskutiert, da werden Konzepte überarbeitet und verbessert. Auf dem Basar wird gefeilscht, was das Zeug hält, und die gemeinsamen Ideen nehmen Gestalt an. So entstehen in Teamarbeit kreative und einzigartige, wenn auch vergängliche Landart Kunstwerke. So viel Engagement für die gestellten Aufgaben macht natürlich hungrig. Tolle Grillmeister und Grillmeisterinnen geben ihr Bestes, um die Holzkohle schnell zum Glühen zu bringen und den hungrigen Klassenkameraden zu einem leckeren Mittagessen zu verhelfen. Der leichte Nieselregen kann die gute Stimmung nun nicht mehr trüben. Fast hätte man behaupten können, dass es eigentlich gar nicht geregnet hat, so schnell ist´s auch schon wieder vorbei und viel zu bald müssen sich alle auf den Heimweg machen. Was für ein Glück, dass noch ein zweiter Waldtag bevorsteht! Diesmal sind die Neugier und Vorfreude schon auf dem Weg spürbar. Würden die Verkaufsstände und vor allem die Kunstwerke vom Vortag noch da sein oder hatte der nächtliche Regen sie zerstört? Was würden die nächsten Aufgaben sein? Begeistert können die Schülerinnen und Schüler feststellen, dass ihre Kunstwerke kaum, teilweise gar nicht zu Schaden gekommen sind. Bald findet man sich dann im Kreis zusammen, um Spuren in den Waldboden zu ziehen. Jede und jeder schmückt seinen individuellen Abschnitt und streut Sand in die vorbereiteten Spuren. Eine Kugel mit einem klingenden Glöckchen macht nun von den einzelnen Schülern angeschubst ihren Weg rundum. Und schon ist man in Gedanken beim nächsten Projekt: dem Bau von Kugelbahnen. Keine leichte Aufgabe. Die Kugeln rollen, springen aus der Spur, bleiben stecken, nehmen ungeplante Wege. Doch am Ende rollen sie alle wie gewünscht. Tolle Arbeit! Glückwunsch an alle Teams. Wir verabschieden uns nach zwei ereignisreichen Tagen. Vielleicht kommen wir wieder, es hat so viel Spaß gemacht.

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